Mehr Geld für Schwangerschaftsberatung

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19.7.2017: LIMBURG.- Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband stocken die Mittel für die Schwangerschaftsberatung auf. Bis 2019 werden den acht Caritas-Beratungsstellen im Bistum Limburg zusätzliche Mittel in Höhe von 160.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld soll vor allem das Beratungsangebot für alleinerziehende und schwangere Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung verbessert werden.

"In den vergangenen Jahren ist die Zahl der ratsuchenden alleinerziehenden und schwangeren Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund deutlich angestiegen. Unsere Schwangerenberatungsstellen sind offen für alle Frauen in Not - und stoßen nun an die Grenzen ihrer zeitlichen und personellen Belastbarkeit", erklärt Monsignore Michael Metzler, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Limburg. Dank der zusätzlichen Gelder wird nun die Situation in den Beratungsstellen verbessert, so Metzler, sodass die Hilfesuchenden auch zukünftig eine fachlich qualitative und individuelle Beratung erhalten.

"Schwangere und alleinerziehende Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund benötigen Schutz und sind besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen", erklärt Annegret Sègnon, Flüchtlingsbeauftragte des Bistums Limburg. Der zeitliche Bedarf für Einzelberatungen sei meist höher, was an den schwierigen Lebensumständen der Frauen liege. Oftmals sei deren psychische und physische Verfassung schlecht und ihr Alltag von hoher Unsicherheit, von Ängsten und Sprachbarrieren geprägt. "Mit niederschwelligen und offenen Angeboten wie Begegnungscafés, Tandem- und Gruppenangeboten in englischer oder arabischer Sprache haben die katholischen Beratungsstellen auf diesen Entwicklungen reagiert."

» http://bistumsinfo.bistumlimburg.de/service/meldungen/meldungsdetails/meldung/mehr-geld-fuer-schwangerschaftsberatung.html

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