Wenig neue Flüchtlinge im Taunus

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13.3.2017:
aus Taunuszeitung.Hochtaunus.
Auch wenn das Quartal noch nicht ganz vorbei ist, hat die Kreisbeigeordnete Katrin Hechler (SPD) gestern schon einmal die aktuellen Flüchtlingszahlen für den Hochtaunuskreis bekanntgegeben.

„Das Regierungspräsidium Darmstadt hat uns mitgeteilt, dass aktuell rund 20 schutzsuchende Flüchtlinge pro Woche im Kreis ankommen“, so Hechler. Diese würden auf Basis der Einwohnerzahlen relativ gleichmäßig auf die Städte und Gemeinden verteilt.




Gerechte Verteilung

Die insgesamt 3100 Geflüchteten, die derzeit (noch) in Gemeinschaftsunterkünften oder vom Kreis angemieteten Wohnungen leben, verteilen sich auf die einzelnen Hochtaunus-Gemeinden (in

Damit leben zum Stichtag 10. März in Gemeinschaftsunterkünften oder in vom Kreis angemieteten Wohnungen 3100 Geflüchtete. Da in den letzten Monaten etliche Gemeinschaftsunterkünfte geschaffen wurden, könnten alle Geflüchteten gut untergebracht werden, allerdings gäbe es auch fast keine freien Plätze.
Das aktuelle Problem ist nicht die Zahl der neu Hinzukommenden, sondern es betrifft jene Menschen, die inzwischen einen „Status“, eine Anerkennung ihres Asylantrags, erhalten haben und sich somit als Bürger eine eigene Wohnung suchen können und sollen.

Doch die sind – wen wundert’s – mehr als rar, und so bleibt den anerkannten Flüchtlingen nichts anderes übrig, als in den Gemeinschaftsunterkünften wohnen zu bleiben. Wie viele von den 3100 Menschen, die in diesen Unterkünften leben, noch Bewerber sind, weil sie auf die Anhörung oder ihren Bescheid warten, oder wie viele das Prozedere schon mit positivem Bescheid beendet haben und eigentlich ausziehen könnten, weiß die Kreisbeigeordnete nicht.

Immerhin kann Hechler vermelden, dass zusätzliche Mitarbeiter für die Bearbeitung der Anträge eingestellt wurden. Die werden nun in das komplexe Ausländerrecht eingearbeitet, doch „es wird noch ein wenig Zeit benötigt, bis die eingeleiteten Maßnahmen greifen. Alle Ausländer müssen sich wegen der gesetzlichen Umstellung derzeit auf Wartezeiten einstellen“, so Hechler.

Der Sozialdezernentin ist es ein besonderes Anliegen, jenen zu danken, die dafür sorgen, dass im Kreis ein vorbildliches Angebot an Sprachkursen bestehe – von den Volkshochschulen über den Internationalen Bund, das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft bis zu einer Vielzahl von sonstigen Initiativen auf ehrenamtlicher Basis.































































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» http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Wenig-neue-Fluechtlinge-im-Taunus;art48711,2518529

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