Hilfe für geflüchtete junge Eltern

Zurück zur Übersicht

9.1.2017: Schwangere, werdende Eltern und Eltern von Kleinkindern brauchen häufig Hilfe, um den Alltag bewältigen zu können. Das gilt umso mehr, wenn die Eltern und ihre Kinder geflüchtet sind und Fluchterfahrungen zu bewältigen haben. Die „Frühen Hilfen“ des Hochtaunuskreises sind Anlaufstelle für Schwangere und Eltern aber auch viele Familien in den Gemeinschaftsunterkünften des Landkreises für Geflüchtete sind bereits von den „Frühen Hilfen“ unterstützt worden. Der Bedarf an Hilfe für schwangere Geflüchtete und junge Familien mit Säuglingen ist jedoch noch nicht gedeckt. Gemeinsam mit dem Fachbereich „Ausländer, Flüchtlinge und Personenstandswesen“ des Hochtaunuskreises hat das Netzwerk der Frühen Hilfen deshalb eine Qualifizierung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe konzipiert, bei der Familien mit Säuglingen im Mittelpunkt stehen.

In vier Modulen befassen sich die ehrenamtlichen Helfer unter anderem mit Säuglingspflege, Hygiene, Gewaltprävention und möglichen Auswirkungen der Fluchterfahrungen auf Kleinkinder und Eltern. Die Fachkräfte der Frühen Hilfen begleiten die Module mit Fallbeispielen aus der Praxis. Die Teilnahme an den Modulen sowie einem Erste-Hilfe-Kurs am Kind ist zertifiziert und für die Ehrenamtlichen kostenlos. Die Schulungen laufen von Februar bis Juni 2017. Die Termine liegen an drei Freitagnachmittagen und zwei Samstagen von Vormittag bis Nachmittag. Maximal 15 Personen können teilnehmen.

Anmeldungen bis Anfang Februar unter ehrenamtsschulung@hochtaunuskreis.de



» http://www.hochtaunuskreis.de/Hochtaunuskreis/Presse_+und+%C3%96ffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/Schulung+f%C3%BCr+Ehrenamtliche+bei+den+_Fr%C3%BChen+Hilfen_-p-16604.html

Zurück zur Übersicht
zurück zur Startseite