Oberursel: Feldbergschule in der Flüchtlingsintegration gefragt

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24.7.2016: aus: Taunus Zeitung. Von STEFANIE HEIL. Nach dem Schuljahr ist vor dem Schuljahr. Die Feldbergschule plant für die Zeit nach den Ferien. Dann ist sie noch stärker in der Flüchtlingsintegration gefragt. Zudem stehen Reisen nach West und Ost an.

Die Ruhe der Sommerferien ist auch in der Feldbergschule eingekehrt. Gearbeitet wird dennoch, unter anderem an der Vorbereitung des neuen Schuljahrs. Dann wird die Schule eine dritte sogenannte InteA-Klasse einrichten, in der minderjährige Flüchtlinge, kurz gefasst, auf ihr weiteres Leben in Deutschland vorbereitet werden – und darauf, irgendwann in einen Beruf zu kommen.

InteA steht originär für Integration und Abschluss, das habe sich aber in Richtung Integration und Ausbildung verschoben, erklärt Peter Selesnew, der Leiter der berufsbildenden Feldbergschule. Ziel ist, dass diese jungen Leute – an der Feldbergschule sind sie hauptsächlich männlich – nicht in einer Schleife enden, in der sie immer wieder in Schulen gehen. „Am Ende soll mindestens der Hauptschulabschluss abgelegt werden können“, erklärt Selesnew. Damit den Flüchtlingen das gelingt, bekommen je 20 junge Leute im Alter von 16 bis 18 Jahren in den InteA-Klassen intensiv Deutschunterricht, lernen aber unter anderem auch EDV und Mathematik. Zudem sind Praktika vorgesehen, Verbindungen gibt es unter anderem zum Schlosshotel Kronberg und zum Handwerk. „Da tut sich was“, weiß Selesnew.
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» http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Der-Boom-haelt-an;art48711,2125305

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