Königstein: Zweifel am Bedarf für geplante Flüchtlingsunterkunft Forellenweg

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20.7.2016: aus: Taunus Zeitung. Von STEFAN JUNG. Maximal 99 Flüchtlinge in der geplanten Asyl-Unterkunft am Forellenweg – darauf hat sich der Magistrat mit dem Hochtaunuskreis und den privaten Investoren, die die Einrichtung bauen wollen, verständigt. Damit wäre der Forderung des Parlaments nach einer Belegung von „Unter-100“ Genüge getan. Den Anwohnern wäre das aber noch deutlich zu viel.

244 Unterschriften haben Andrea Hartmann und ihre Mitstreiter von der Nachbarschaftsinitiative „Flüchtlingsunterkunft Forellenweg“ gesammelt. 244 Namen, hinter denen vornehmlich, aber nicht ausschließlich Anwohner aus der Siedlung stehen, die sich mit der Aussicht nicht anfreunden wollen, dass auf der Firmenbrache am Forellenweg bis zu 99 Asyl-Bewerber Unterkunft finden könnten.

„Maximal 50“ lautet eine der zentralen Forderungen, die die Anlieger bereits in der jüngeren Vergangenheit öffentlich gemacht hatten (wir berichteten) und mit der sie klarstellen wollen, dass es ihnen nicht um ein grundsätzliches Nein zur Unterbringung von Flüchtlingen in ihrer Nachbarschaft geht. Es ist die Zahl, die die Anwohner umtreibt. Und es ist die Frage, ob denn derzeit überhaupt eine zusätzliche Unterkunft für Asylbewerber in der Kurstadt erforderlich ist.

Mehr:

» http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Asyl-Zweifel-am-Bedarf;art48711,2119876

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