Kronberg: Integration als "Marathonlauf"

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6.7.2016: aus: Taunus Zeitung. Von BORIS SCHÖPPNER.
Die Diskussion um Flüchtlinge hat in Kronberg an Schärfe verloren. Doch im Alltag warten nach wie vor viele Herausforderungen – für alle Beteiligten.
Seit zwei Jahren beschäftigt sich die beschauliche Burgstadt mit dem Thema Flüchtlinge. Was schlugen die Wellen damals hoch, als sich abzeichnete, dass Ausläufer der globalen humanitären Krise auch den Taunus streifen würden! Das Bettenhaus des ehemaligen RPZ in Schönberg als Unterkunft für Asylsuchende – geht das überhaupt, schließlich führen doch Schulwege daran vorbei. Aufgeregt wurde diskutiert – auch wegen einer möglichen Unterbringung in einem Bürogebäude in der Dieselstraße.

Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt, die Veranstaltung, zu der Stadt und Flüchtlingshilfe für Montag in den Festsaal der Stadthalle geladen hatte, verlief ausgesprochen sachlich. Rund 120 Menschen waren gekommen, darunter etliche, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Auch Flüchtlinge hatten anfangs auf den Stuhlreihen Platz genommen, verließen den Saal im Laufe der zweieinhalbstündigen Veranstaltung wieder – denn sie mussten das Essen vorbereiten, mit dem sie während des Ramadans abends das Fasten brechen.
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