Bad Homburg: Auskunft zu Flüchtlingen im Jugend- und Sozialausschuss

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2.7.2016: aus: Taunus Zeitung.
Der Fraktionsvorsitzende der BLB, Armin Johnert, ist ebenso wie die SPD überhaupt nicht zufrieden mit dem Verlauf der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses, dessen Vorsitzender Johnert zudem ist. Vermisst hat er zunächst einen Bericht zur Situation der Flüchtlinge, den es in jeder Sitzung zu geben habe. Stadtrat Dieter Kraft (Grüne) habe zu Beginn der Sitzung verkündet, dass es nichts zu berichten gäbe, habe dann aber doch eine längere Erklärung abgegeben, die Johnert „zugegebenermaßen etwas verwirrend“ fand. Die SPD hatte Kraft, wie berichtet, „ziel- und konzeptlose“ Flüchtlingspolitik vorgeworfen.
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Mit der Aussicht auf mehr als 300 weitere Flüchtlinge im August (die TZ berichtete) wurden im Ausschuss diverse Immobilien angesprochen, die Flüchtlinge aufnehmen könnten. Laut Kraft will die Stadt mit dem Land verhandeln, dass Bad Homburg einen Teil der alten Klinik dafür nutzen kann. Die Klinik hält das Land als Reserve-Notaufnahme vor, falls wieder mehr Flüchtlinge in Hessen stranden.

Auch im Haus Berlin könnten sich Kapazitäten ergeben, weil der Kreis das Hochhaus angeblich doch nicht für die Unterbringung nutzen will – was beim Kreis aber nicht bestätigt wird. Kraft hat zudem das frühere Lilly-Gebäude in Dornholzhausen im Visier. „Da könnte man gut Familien unterbringen – ein Vorzeigeobjekt“, sagt er. Eine Sanierung würde jedoch 1,5 Millionen Euro kosten. Mehr:

» http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/OB-soll-Auskunft-zu-Fluechtlingen-geben;art48711,2089941

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