Oberursel: Asylbewerber wehren sich gegen Umquartierung

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29.6.2016: aus: Taunus Zeitung. Von MICHAEL NEUMANN. 66 Flüchtlinge und Asylbewerber aus der Unterkunft an der Karl-Hermann-Flach-Straße werden heute in andere Städte des Kreises umquartiert, weil in Kürze das Haus 1 des Asylbewerberheims abgerissen wird. Ihre ehrenamtlichen Unterstützer kritisieren, dass nun viele soziale Bindungen nun verloren gehen.
(...) Verlegt werden sollen die Flüchtlinge in Gruppen gleicher Nationalitäten nach Königstein, Friedrichsdorf und Bad Homburg, einige auch innerhalb Oberursels in Unterkünfte, die „im Vergleich zur bestehenden Unterbringung eine deutliche Verbesserung darstellen“, so die Pressestelle des Kreises. Feste Arbeitsstellen und Ausbildungsplätze würden bei der Umquartierung berücksichtigt.

Ursprünglich war geplant, dass die 200 Flüchtlinge, die zurzeit in der maroden 25 Jahre alten Unterkunft untergebracht sind, direkt in den Neubau umziehen können, für den im April Baubeginn gefeiert wurde. Es sei aber nie vorgesehen gewesen, dass alle Bewohner der alten Unterkunft in die Neubauten umziehen, weil dort vor allem auch Familien einziehen sollen, widerspricht der Kreis: „Wichtig sei, dass die Sozialbetreuer in den neuen Häusern die Chance haben, neue Strukturen zu schaffen und die für die Bewohner geltende Hausordnung auch zu bewältigen. Mehr lesen:

» http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Asylbewerber-wehren-sich-Keine-Manoevriermasse;art48711,2084141

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